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Navigationssystem fürs Auto

Mobile Navigation für Kraftfahrzeuge

Diana

Die mobile Navigation beschreibt ein technisches System, welches mithilfe der Positionsbestimmung zum Beispiel durch GPS und Geoinformationen zum Beispiel über den Straßenverlauf eine Zielführung zu einem bestimmten Ort gewährleistet. Somit ermöglicht es die mobile Navigation für Kraftfahrzeuge, eine Person, welche ein Auto steuert, auch in unbekanntem Terrain ohne Probleme an das Ziel zu bringen. Mobile Navigationsgeräte lassen sich meist einfach zum Beispiel per Saugnapf an die Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges anbringen. Das Aufladen des Navigationssystems bei längeren Fahrten funktioniert meist über ein Ladekabel, welches auch an dem Zigarettenanzünder des jeweiligen Kraftfahrzeuges angeschlossen werden kann.

Wie funktioniert ein Navigationsgerät?

Navigationsgeräte bestimmen ihren aktuellen Standort per GPS. Die Genauigkeit der Navigation beträgt dabei aktuell circa 20 Meter, soll allerdings in den nächsten Jahren durch weitere Satelliten verbessert werden. In Kombination mit digitalen Landkarten errechnet das Navigationssystem die Route zu einem Ziel. Navigationsgeräte beinhalten stets ein Display, auf welchem die aktuelle Position des Kraftfahrzeuges angezeigt wird. Zudem werden meist die aktuelle Geschwindigkeit, die zulässige Höchstgeschwindigkeit sowie die Länge der ausgewählten Route angezeigt.

Bevor ein Navigationssystem eine Route errechnet, muss die Zieleingabe erfolgen. Bei den meisten mobilen Geräten kann die Straße mit der Hausnummer genau eingegeben werden, sodass die Zielführung fast auf den Meter genau erfolgt. Meist können auch Sonderziele wie Tankstellen, Supermärkte oder Krankenhäuser in der unmittelbaren Nähe ausgewählt werden, um diese möglichst schnell zu erreichen. Die meisten mobilen Geräte verfügen über eine Sprachausgabe, welche jeden Abbiegevorgang frühzeitig ansagt. Somit muss während der Fahrt nicht auf die Karte geschaut werden, da dies zu einer Ablenkung des Fahrers führen kann. Viele Hersteller von mobilen Navigationsgeräten updaten ihre Karten regelmäßig, sodass zum Beispiel Baustellen oder nicht-befahrbare Straßen berücksichtigt werden. Oftmals ist es auch möglich verschiedene Karten wie die europäische Karte oder die Weltkarte auf das Navigationssystem aufzuspielen. Gerade bei internationalen Fahrten ist dies sinnvoll.

Welche Funktionen sollte ein Navigationsgerät für ein Auto mit sich bringen?

Navigationssystem fürs Auto
Ein Navigationssystem sollte leicht bedienbar sein, da der Fahrer meist eine schnelle und simple Zieleingabe vornehmen möchte. Damit geht eine gut strukturierte Menüführung einher. Die Funktion von Sonderzielen wie Tankstellen oder Restaurants sollte außerdem ebenfalls enthalten sein. Es sollte von Anfang an Kartenmaterial für Europa enthalten sein. Die Karten sollten sich im Idealfall durch kostenlose Updates immer auf dem neuesten Stand befinden. Die Kartenupdates müssen dabei schnell und simpel gestaltet sein. Eine Sprachsteuerung sollte ebenfalls vorhanden sein. Mit einer Bildschirmgröße von über 4 Zoll ist eine komfortable Größe gegeben.

Nette Zusatzfunktionen sind ein Stauwarnsystem, welches den Fahrer vor einem Stau warnt und eine dementsprechend neue Route berechnet sowie ein Spurwechselassistent, welcher dem Fahrer die ideale Fahrspur anzeigt. Daneben ist die Blitzerfunktion hilfreich, welche den Fahrer vor nahenden Blitzern warnt. Die lernende Navigation lernt aus dem Fahrstil des Fahrers und berechnet somit zum Beispiel eine möglichst schnelle Route oder eine Route, welche ein möglichst einfaches Fahren zulässt.

Vorteile der mobilen Navigation

  • in jedem Kraftfahrzeug zu verwenden
  • einfaches Anbringen
  • einfaches Aufladen
  • schon günstig erhältlich
  • kann an der Position angebracht werden, welche ideal für den Fahrer erscheint

Nachteile der mobilen Navigation

  • muss bei langen Fahrten am Zigarettenanzünder angeschlossen werden
  • wirkt meist nicht ästhetisch
  • Saugnäpfe lösen sich teilweise bei günstigen Modellen

Auf was sollte vor dem Kauf geachtet werden?

Zunächst sollte sich die Frage gestellt werden, für welche Zwecke die mobile Navigation benötigt wird. Bei langen Strecken zum Beispiel auf der Autobahn empfehlen sich Zusatzfunktionen wie der Spurwechsel - und Stauassistent. Bei kurzen Strecken zum Beispiel in der Stadt sind auch einfache Modelle ausreichend. Die Karte sollte kostenlos geupdated werden können und das Navigationssystem sollte generell hochwertig verarbeitet sein. Zudem sollte auf Kundenbewertungen geachtet werden.

Navigationssystem im Rückspiegel

Diana
Navigationssystem
Es ist noch nicht all zu lange her, dass es Navigationssysteme nur mit Halterungen für die Mittelkonsole oder die Windschutzscheibe gab. Gerade in den Anfangszeiten der Navigationssysteme waren diese noch nicht sehr ausgereift und spätestens bei der ersten starken Bremsung fiel das Navi herunter. Und auch die Technik und die Software der Geräte ist nicht vergleichbar mit der von aktuellen Geräten. Denn noch vor rund 10 Jahren war es nicht unüblich, dass ein Navi mehrere Minuten benötigt hat, um eine Route zu berechnen. Ein aktuelles Navi und sogar ein Handy ist in der Lage dies in wenigen Minuten zu erledigen. Es lässt sich also feststellen, dass sich in diesem Sektor viel getan hat. Das gilt auch für die Positionierung der Systeme.

Denn mittlerweile gibt es sogar Navigationsgeräte, die sich in den Rückspiegel integrieren lassen. Das hat den Vorteil, dass die Windschutzscheibe frei bleibt und der Nutzer so eine deutlich bessere Sicht nach vorne hat und sich außerdem nicht mit einem herunterfallen Navi ärgern muss. Denn gerade bei hohen Geschwindigkeiten kann es schnell gefährlich werden, wenn der Fahrer versucht das Gerät wieder zu montieren. Deshalb ist auch aus Gründen der Sicherheit ein in den Spiegel integriertes Gerät ein großer Vorteil. Gerade für ältere Autos, die noch kein integriertes Navi besitzen, ist dies eine sehr gute Option zur Nachrüstung, denn es ist nach außen hin nicht sehr auffällig und damit auch nicht wirklich anfällig für einen Diebstahl. Anders ist es bei einem herkömmlichen Navi, denn hier reicht oft bereits die vergessene Halterung, damit in das Auto eingebrochen wird.

Doch auch für moderne Autos ist diese Option der Nachrüstung durchaus denkbar. Denn wer einen Neuwagen konfiguriert, wird sich vermutlich erst einmal über den Preis des integrierten Navis erschrecken, da dieser deutlich über dem liegt, was auf dem freien Markt für ein Navi zu bezahlen ist.

Im Vergleich zum fest eingebauten Navi hat das Navi im Rückspiegel den Vorteil, dass es deutlich leichter anzuschauen ist. Denn wer sonst immer ein wenig nach unten auf die Mittelkonsole schauen musste, um aufs Navi zu blicken, der kann nun einfach nach oben schauen, um die Route abzuchecken. Dabei gibt es dann auch gleich den obligatorischen Blick in den Rückspiegel. Ein Navigationssystem im Rückspiegel trägt also auch in einem nicht unerheblichem Umfang zur Steigerung der Sicherheit bei. Deshalb ist es für uns eines der Autogadgets, welches in keinem Fahrzeug ohne integriertes Navi fehlen darf, denn auch die Bedienung ist kinderleicht.