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Navigationssystem im Rückspiegel

Diana
Navigationssystem
Es ist noch nicht all zu lange her, dass es Navigationssysteme nur mit Halterungen für die Mittelkonsole oder die Windschutzscheibe gab. Gerade in den Anfangszeiten der Navigationssysteme waren diese noch nicht sehr ausgereift und spätestens bei der ersten starken Bremsung fiel das Navi herunter. Und auch die Technik und die Software der Geräte ist nicht vergleichbar mit der von aktuellen Geräten. Denn noch vor rund 10 Jahren war es nicht unüblich, dass ein Navi mehrere Minuten benötigt hat, um eine Route zu berechnen. Ein aktuelles Navi und sogar ein Handy ist in der Lage dies in wenigen Minuten zu erledigen. Es lässt sich also feststellen, dass sich in diesem Sektor viel getan hat. Das gilt auch für die Positionierung der Systeme.

Denn mittlerweile gibt es sogar Navigationsgeräte, die sich in den Rückspiegel integrieren lassen. Das hat den Vorteil, dass die Windschutzscheibe frei bleibt und der Nutzer so eine deutlich bessere Sicht nach vorne hat und sich außerdem nicht mit einem herunterfallen Navi ärgern muss. Denn gerade bei hohen Geschwindigkeiten kann es schnell gefährlich werden, wenn der Fahrer versucht das Gerät wieder zu montieren. Deshalb ist auch aus Gründen der Sicherheit ein in den Spiegel integriertes Gerät ein großer Vorteil. Gerade für ältere Autos, die noch kein integriertes Navi besitzen, ist dies eine sehr gute Option zur Nachrüstung, denn es ist nach außen hin nicht sehr auffällig und damit auch nicht wirklich anfällig für einen Diebstahl. Anders ist es bei einem herkömmlichen Navi, denn hier reicht oft bereits die vergessene Halterung, damit in das Auto eingebrochen wird.

Doch auch für moderne Autos ist diese Option der Nachrüstung durchaus denkbar. Denn wer einen Neuwagen konfiguriert, wird sich vermutlich erst einmal über den Preis des integrierten Navis erschrecken, da dieser deutlich über dem liegt, was auf dem freien Markt für ein Navi zu bezahlen ist.

Im Vergleich zum fest eingebauten Navi hat das Navi im Rückspiegel den Vorteil, dass es deutlich leichter anzuschauen ist. Denn wer sonst immer ein wenig nach unten auf die Mittelkonsole schauen musste, um aufs Navi zu blicken, der kann nun einfach nach oben schauen, um die Route abzuchecken. Dabei gibt es dann auch gleich den obligatorischen Blick in den Rückspiegel. Ein Navigationssystem im Rückspiegel trägt also auch in einem nicht unerheblichem Umfang zur Steigerung der Sicherheit bei. Deshalb ist es für uns eines der Autogadgets, welches in keinem Fahrzeug ohne integriertes Navi fehlen darf, denn auch die Bedienung ist kinderleicht.

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